Freitag, 16. Januar 2009
Bariloche
14.-15. Januar: Mit El Chalten war nun der letzte Punkt der groben Reiseroute "abgehakt" und eigentlich hatten wir nicht gedacht, so schnell "durchzukommen". Stellt sich die Frage: Was tun in den verbleibenden 7 Tagen? Die Wahl fiel schliesslich auf das ca 1500km entfernte Bariloche, was allerdings per Bus ca. 36 Stunden bedeutet, der zudem fuer die kommenden Tage ausgebucht war. Blieb als schnelle und allerdings auch nicht ganz so preiswerte Alternative das Flugzeug. Nun denn, Reisen in der Hauptsaison kosten nun mal etwas mehr, und so befinden wir uns ca 1,5 Flugstunden spaeter im Lake District, einem der Hauptferiengebiete in Argentinien. Hier gibt es nach langer Zeit nicht nur volle Geldautomaten, sondern auch schnelles Internet. Heute (15.01.) haben wir erstmal die unmittelbare Gegend per Bus, Sessellift und Mountainbike erkundet und mit letzterem auch den Klassiker des "Circuit Chico", einer ca. 30km Rundtour durch die Seenlandschaft, absolviert. Zumindest von aussen bewundern durften wir dabei auch das malerisch gelegene LLao-LLao Hotel, eines der "Top leading Hotels of the world", bei Zimmerpreisen jenseits von 300US$ kann man es hier wohl durchaus ganz nett aushalten.

Mittlerweile sind nun auch die naechten Tage geplant und wir werden uns fuer 5 Tage ein Auto mieten, um zum einen eine empfohlene 7-Seen Rundtour zu absolvieren, aber auch noch mal ein wenig Wandern und Reiten zu gehen und dem ex. Hippie-Dorf El Bolson einen Besuch abzustatten.

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Trekking am Fitz Roy
12.-13. Januar: El Chalten ist ein kleines, erst Anfang der 80er Jahre gegruendetes und noch immmer im Aufbau befindliches Bergsteiger-Doerfchen am Fusse von Fitz Roy und Cerro Torre. Fuer "Otto-Normal-Tourist" bieten sich einige interessante Wanderungen, um die beeidruckenden Felsgiganten aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten (und natuerlich zu fotografieren). Nach ca. 3,5 Stunden Busfahrt erreichten wir El Chalten gegen 11 Uhr bei strahlend blauem Himmel und wenig Wind, ein Ausnahmetag, wie es statistisch ca. 1-2 pro Monat gibt. Dem Wetter und der Empfehlung der hilfbereiten Parkranger folgend, haben wir sofort noch einen ca. 1500m hohen Aussichtsberg bestiegen und ein wahrlich beeidruckendes Panorama inklusive der bekannten Vertreter geniessen koennen. Am naechsten Tag erwartete uns dann das ueblich Wetter, d.h. Wolken in den Bergen und viel Wind mit ab und zu leichten Schauern. Doch auch bei diesen Verhaeltnissen bieten die Wege zum Fusse des Fitz Roy eine beidruckende Landschaft mit viel Abwechslung. Chalten wird uebrigen taeglich mit mindesten sechs Bussen von Calafate aus "versorgt", so dass auch hier die Unerkunftssuche einige Telefonate erforderte.

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